Montag, September 06, 2010

Nordamerika-Entdecken.de

Wirtschaft in Nordamerika

demo image

Wirtschaft in Kanada

Der Außenhandel ist der wichtigste Bestand in der kanadischen Wirtschaft.

Am Bruttoinlandsprodukt gemessen liegt Kanada auf dem neunten Platz und ist somit eines der wohlhabendsten Länder der Welt.

Kanada belegt den fünften Platz in der Weltaußenhandelsstatistik nach der EU, den USA, Japan und China. Der wichtigste Handelspartner sind die USA mit 76.4 Prozent der Exporte und 65 Prozent der Importe. Im Außenhandel sind nur in wenigen Schlüsselbereichen ausländische Investitionen auf Minderheitsbeteiligungen beschränkt. Nur 8 Prozent der Staatsfläche werden genutzt, trotzdem ist Kanada einer der weltweit wichtigsten Exporteure landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Zur kanadischen Landwirtschaft gehören Getreide und Ölsaaten, Fleischprodukte und lebendes Vieh, Milchwirtschaft, Gartenbau sowie Geflügel und Eier. Der Bergbau spielt aufgrund des Rohstoffreichtums eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Kanada ist der weltweit größte Produzent von Schwefel, Zink, Nickel, Kaliumcarbonat, Uran und Kadmium. Desweiteren rangiert das Land an dritter Stelle beim Abbau von Titanium, Gold, Blei, Aluminium, Moybdän und Kobalt.

Das meiste der ausgebeuteten Rohstoffe, circa 80 Prozent, werden exportiert, überwiegend in die USA. Die mineralischen Vorkommen sind im ganzen Land unterschiedlich verteilt. Im Index der wirtschaftlichen Freiheit der Heritage Foundation wird Kanada höher bewertet als die meisten westeuropäischen Staaten. Auch die kanadische Volkswirtschaft wird durch den Dienstleistungssektor dominiert, doch überdurchschnittlich hoch ist der Anteil des Primärsektors. Dies ist auf den Reichtum an natürlichen Ressourcen und deren Ausbeutung zurückzuführen. Die Forstwirtschaft hat dank der großen Waldflächen und des damit verbundenen, scheinbar unerschöpflichen Rohstoffpotenzials eine wichtige Stellung. Kanada ist weltweit der größte Produzent von Papier, Holzschliff, Pappe und Zellstoff. In den östlichen Provinzen wird der für die kanadische Küche typische Bestandteil Ahornsirup hergestellt.

demo image

Wirtschaft in den USA

Hier ein kleiner Exkurs in die Wirtschaft der USA

Der Export ist in den USA für circa ein Viertel des wirtschaftlichen Wachstums verantwortlich. Ein Drittel der landwirtschaftlichen Flächen werden nur für den Export bewirtschaftet. Das Steuer- und Ausgabenniveau sowie das Geldmanagement werden von der Politik bestimmt, so wird der Geldumlauf gesteuert. Ende der 1990´er Jahre konnte so ein starkes Wirtschaftswachstum erreicht werden, verbunden mit einer niedrigen Arbeitslosen- und Inflationsrate.

Die Regierung kann seit dieser Zeit das Tempo der Entwicklung noch besser bestimmen und zeitgleich für wenig Arbeitslose und stabile Preise sorgen. Das Einkommen konnte im Jahr 2002 durch sorgfältiges Planen erhöht werden, das bedeutet das höchste Wachstum seit vielen Jahren. Jedoch ist die Arbeitslosenrate gestiegen. Durch den Abbau von Handelsschranken und die bessere Strukturierung des Weltwirtschaftssystems wurde die Binnenwirtschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika gefördert. In den USA haben circa 52 Prozent aller Haushalte eigene Aktien. Der Grund dafür ist, dass die meisten großen Firmen als Kapitalgesellschaften organisiert sind, viele kleinere Anteilseigner gehören zu den Firmen.

Oft kommt es vor, dass ein Konzern mehr als eine Million Eigentümer hat. Das Geld, das die Firmen dadurch einnehmen, wird zur Finanzierung verschiedener Forschungen, Projekte und anderen Aktivitäten genutzt. Fast alle großen Weltkonzerne werden an der Technologieböre NASDAQ der New Yorker Wallstreet gehandelt. Der Handel über das Internet wächst von Jahr zu Jahr, nimmt jedoch keinen wirklichen Anteil an der Wirtschaft der USA. Der Erfolg der amerikanischen Wirtschaft ist darauf zurückzuführen, dass rund 90 Prozent des Energiebedarfes durch eigene Öl-, Gas- und Kohlevorkommen gedeckt werden. Außerdem sind die Arbeitskräfte sehr gut ausgebildet und flexibel einsetzbar.

Wer ist Online

Wir haben 3 Gäste online