Samstag, September 04, 2010

US Bundesstaat Alaska

Der flächenmäßig größte Staat der Vereinigten Staaten von Amerika ist Alaska. Zugleich ist Alaska die größte Enklave der Erde sowie der nördlichste und westlichste Staat der Vereinigten Staaten.

Im Jahr 1867 erwarben die USA das Gebiet vom Russischen Reich, doch erst am 3. Januar 1959 wurde Alaska der 49. Bundesstaat der USA. Das Klima ist gemischt, im Norden herrscht subpolares Klima, im Inneren Alaskas herrscht kontinentales Klima. Die kurzen Sommer können recht warm werden, die Winter sind sehr kalt, lang und dunkel. An der Süd- und Westküste ist das Klima gemäßigt. Die Sommer sind sehr feucht, jedoch nur mäßig warm. Die Temperaturen im Winter fallen selten unter -10°C. Die größten Seen in diesem Staat sind der Becharof See, der Iliamna See, der Naknek See und der Ugashik See. Alle liegen auf der Alaska-Halbinsel und am Übergang des Festlandes zur Halbinsel. Der Mount McKinley ist mit 6.194 Metern der höchste Berg von Nordamerika. Der Yukon River ist der größte Fluß beziehungsweise Strom des Landes, er entspringt in den Kanadischen Rocky Mountains, durchfließt die Mitte Alaskas und mündet in das Beringmeer.

Der Denali-Nationalpark wurde 1917 gegründet, der Gates-of-the-Arctic-Nationalpark wurde 1980 gegründet, beide sind eine wahre Sensation. Das Ölvorkommen in Alaska macht rund 85 Prozent der staatlichen Einnahmen aus, so dass der Staat Alaska zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Bundesstaaten der USA gehört. Desweiteren ist die Holz- und Papierindustrie eine wichtige Einnahmequelle. Lachs und Kabeljau werden exportiert. In den Bergen werden Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Blei und Eisen abgebaut. In den Flusstälern werden Gemüse, Getreide und Futterpflanzen angebaut, Pelztiere werden gezüchtet.

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