Montreal




Die größte Provinz in Kanada ist Québec. Sie liegt im Osten von Kanada und grenzt im Westen an die Provinz Ontario und an die Hudson Bay, im Osten grenzt Québec an die Provinzen Neufundland und Labrador und New Brunswick, im Süden an die US Bundesstaaten Maine, New Hampshire, Vermont und New York, im Norden an Nunavut.
Die Provinz ist die einzige Region des nordamerikanischen Festlandes mit einer französischsprachigen Mehrheit. Französisch ist die ausschließliche Amtssprache von Québec, obwohl auch englisch eine Amtssprache ist. Die Provinz hat circa 7.5 Millionen Einwohner, die Hauptstadt ist Montréal. Die drei größten Städte sind Montréal mit circa 1.6 Millionen Einwohnern, die Stadt Québec mit circa 500.000 Einwohnern und dann folgt Laval mit circa 370.000 Einwohnern. Das Klima ist im Süden und Westen feucht kontinental mit warmen feuchten Sommern und langen kalten Wintern. In den meisten Teilen des zentralen Provinzgebietes herrscht subpolares Klima mit langen und sehr kalten Wintern und kurzen, warmen Sommern. Der Norden wird vom Polarklima beherrscht, kurze und kühle Sommer und extrem kalte Winter sind hier üblich.
Diedicht besiedelte Region ist das Sankt-Lorenz-Tiefland, welches vom Südwesten her entlang des Sankt-Lorenz-Strom in Richtung Nordosten über die Hauptstadt bis zur Stadt Québec erstreckt. Der Sankt-Lorenz-Strom gehört zu den mächtigsten Flüssen der Welt, nordöstlich der Stadt Québec weitet sich der Fluß zum größten Ästuar weltweit. Die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Provinz sind der Bau von Wasserkraftwerken, die Holz- und Papierindustrie und außerdem die Gewinnung elektrischer Energie aus Wasserkraft. Im Tal des Sankt-Lorenz wird Getreide, Obst und Gemüse angebaut.



